Terrainsel

Presseberichtarchiv

Willkommen in unserem Archiv. Hier finden Sie alle Informationen und Presseberichte, die Sie verpasst haben oder nochmals anchauen wollen.

Gelbgrüner Frosch entdeckt

5. März 2010

Ein australischer Frosch, der seit 40 Jahren als ausgestorben galt, ist in einem entlegenen Gebiet gesichtet worden. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesstaates New South Wales entdeckte Litoria castanea in den Southern Tablelands, einem ländlichen Gebiet im Südosten des Bundesstaates und zog einen Experten zurate.

 

Quelle: www.welt.de

Monogamer Frosch entdeckt

Genetische Tests haben gezeigt, dass ein in Peru lebender giftiger Frosch sein ganzes Leben lang treu bleibt. Laut US-Biologen ist die Größe der Pfützen, in denen die Kaulquappen aufwachsen, dafür verantwortlich.

Lesen Sie mehr unter:  www.science.orf.at

Quelle: http://science.orf.at/stories/1640242/

 

Ranitomeya imitator

163 Tier- und Pflanzenarten am Mekong entdeckt

Bangkok (dpa) - Ein Vögel fressender Frosch mit Fangzähnen und ein Leoparden-Gecko mit orangefarbenen Katzenaugen sind unter 163 neu entdeckten Tier- und Pflanzenarten in Asien.

 

Forscher fanden die Tiere im vergangenen Jahr entlang des mächtigen Mekong-Flusses zwischen Südwestchina und Vietnam, berichtete die Umweltstiftung WWF am Freitag in Bangkok. Ihr Lebensraum sei aber akut bedroht: nur noch fünf Prozent der Landschaft seien intakt, und der Klimawandel beschleunige die Gefahren für Pflanzen und Tiere.

"Die neuen Funde zeigen, dass im Greater Mekong-Gebiet vermutlich noch hunderte Arten auf ihre Entdeckung warten", sagte WWF- Süßwasserexperte Martin Geiger. "Sie drohen auszusterben, ohne jemals von Forschern gesichtet worden zu sein." Unter den spektakulären Entdeckungen sind Orchideen, Palmen, Bananen, Reptilien, Frösche, Säugetiere und ein flugfauler Vogel, Nonggang-Schwätzer genannt.

Die Biologen beschreiben unter anderem einen Frosch mit dem überdimensionalen Kopf und Fangzähnen aus Thailand (Limnonectes megastomias), der andere Frösche und Vögel frisst. Selbst Artgenossen sind vor ihm nicht sicher, wie Wissenschaftler beobachteten. "Der entdeckte Leoparden-Gecko ist eine biologische Sensation", sagte Geiger. "Seine grellen Katzenaugen und das Fleckenmuster könnten ihm jedoch zum Verhängnis werden. Sie machen ihn zu einer Goldgrube für Reptilienhändler."

 

Quelle: GMX Portal

Getigerte Grubenotter (Cryptelytrops honsonensis)
Leoparden-Gecko (Goniurosaurus catbaensis)
Ruderfrosch (Philautus quyeti sp.)
Vampir Frosch (Limnonectes megastomias)

Neu entdecktes Fossil eines Urfrosches

Beelzebufo ampinga (Bildquelle: National Geographic NGM Blog central)

So dick war sonst keiner: Der Teufelsfrosch, den Forscher soeben vorgestellt haben, war groß und schwer genug, um sogar kleinere Saurier bedrohen zu können. Er ist der größte bekannte Vertreter seiner Art - lebte aber glücklicherweise schon vor etwa 70 Millionen Jahren

Er hatte in etwa das Format einer Bowlingkugel oder eines mittelgroßen Kürbisses. Er wurde bis zu fünf Kilogramm schwer und trug einen Panzer. Sein heute lebender größter Verwandter, der Goliathfrosch, hätte mit seinen 32 Zentimetern Länge und 3,6 Kilogramm Gewicht keine Chance gehabt gegen den Beelzebufo ampinga, den Teufelsfrosch aus Madagaskar.

 

Susan Evans und Marc Jones vom University College in London und David Krause von der Universität in Stony Brook beschreiben im Fachmagazin "PNAS" (Bd.105, S. 2951) ein Urtier, das in so manchem Horrorfilm eine schmatzende Hauptrolle spielen könnte - zum Glück, möchte man sagen - aber schon vor 65 bis 70 Millionen Jahren verschwand.

Der Beelzebub-Frosch trug eine schützende Panzerung, hatte einen sehr breiten Mund und kraftvolle Kiefer. Wahrscheinlich konnte er damit Echsen, kleine Wirbeltiere und vielleicht sogar Dinosaurierküken verspeisen. Dank seiner Tarnung konnte der Monsterfrosch seinen Opfern bequem auflauern. Susan Evans sagt, er habe in Wahrheit wahrscheinlich vor allem Insekten und Eidechsen gefressen, "aber es ist nicht unmöglich, dass Beelzebufo auch mal frisch geschlüpfte oder jugendliche Dinosaurier verspeiste". Er sei wohl "recht gefräßig" gewesen, ergänzt Krause.

 

Wie kam der Monsterfrosch nach Madagaskar?

Krause und seine Kollegen rekonstruierten das Skelett Beelzebufos aus Einzelteilen verschiedener Tiere, da von den 75 bis heute ausgegrabenen Exemplaren des Amphibiums meist nur einzelne Knochen erhalten sind. Schon im Jahr 1993 fand Krause die ersten der ungewöhnlich großen Froschknochenfragmente auf Madagaskar. Erst jetzt jedoch kamen genügend zusammen, um das furchteinflößende Äußere des Beelzebufo zu rekonstruieren.

 

Die Einordnung des Frosches innerhalb der Familie bereitet den Forschern allerdings Kopfzerbrechen: Die nächsten Verwandten Beelzebufos sind die in Südamerika lebenden Hornfrösche. Was aber tut ein südamerikanischer Frosch auf Madagaskar? Da die Tiere große Ozeane nicht überqueren können und keine anderen Fossilien des Riesenfrosches auf dem afrikanischen Kontinent gefunden worden sind, tippen Evans und ihre Mitarbeiter auf eine direkte Verbindung von der afrikanischen Insel zum südamerikanischen Kontinent.

Durchaus umstrittenen Theorien von Geologen zufolge könnte in der späten Kreidezeit eine Landbrücke von Südamerika über die Antarktis nach Madagaskar bestanden haben. Nahe Verwandtschaftsbeziehungen zwischen madagassischen und südamerikanischen fossilen Sauropoden, Theropoden, Krokodilen und Säugetieren unterstützen diese These.

 

Quelle: Spiegel Online

Hinweis: Ebenfalls erschien am 27. August 2009 ein Artikel über Beelzebufo ampinga im National Geograhic Magazin!

Internationales Forscherteam entdeckt mehr als 130 neue Froscharten auf Madagaskar

Madagaskar steht zurzeit hauptsächlich aufgrund innenpolitischer Unruhen in den Schlagzeilen. Die ostafrikanische Insel ist vor allem aber für die Einzigartigkeit ihrer Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Ein Team von Zoologen unter Federführung der Technischen Universität Braunschweig hat nun umfassende Ergebnisse zur Artenvielfalt der madagassischen Amphibien vorgestellt. Das spektakuläre Ergebnis: Die Entdeckung von mindestens 130, vielleicht sogar mehr als 200 vollkommen neuen Froscharten. Die Erkenntnisse sind für den Natur- und Artenschutz von Bedeutung.

 

Die Amphibienfauna von Madagaskar, mit heute etwa 250 bekannten und beschriebenen Arten, steht bereits seit 1992 im Mittelpunkt des Interesses deutscher Forscher. "In den letzten 15 Jahren haben wir über 100 neue Froscharten aus Madagaskar entdeckt und wissenschaftlich beschrieben", erläutert Dr. Frank Glaw, Amphibienspezialist an der Zoologischen Staatssammlung München. "Wir dachten, dass wir damit die meisten Arten kennen. Doch die neue Inventur zeigt, dass dort noch viel mehr Arten leben, als wir bisher vermutet hatten." 



Als Ergebnis fanden die Forscher eine so große Anzahl neuer Arten, dass sie es selbst zunächst kaum glauben konnten. Solch hohe Zahlen auf einen Schlag mag der Experte bei Insekten oder anderen niederen Tieren vermuten - jedoch nicht bei Land lebenden Wirbeltieren wie den Fröschen, auch wenn weltweit jedes Jahr etwa 100 bis 150 neue Amphibienarten hauptsächlich aus tropischen Regionen beschrieben werden. 

Frosch der Gattung Boophi.

Quelle: www.idw-online.de

o4.05.2009

Amphibien auf großer Wanderschaft

Warmes Wetter bedeutet für Kröten und Frösche wieder verstärkte Wanderungen zu ihren Laichplätzen: Und nicht selten werden die Amphibien vom Auto überrollt. Vor allem zur Fortpflanzungszeit wandern die Tiere zu ihren Laichplätzen und müssen dabei Straßen überqueren, was ihnen oftmals zum Verhängnis wird.

 

Geben Sie also Acht auf der Strasse bei Wanderrouten der Amphibien!

15.04.2009

Neue Froschart entdeckt

Forscher haben in den südamerikanischen Anden einen Winzling entdeckt: "Noblella pygmaea" ist nur elf Millimeter groß. Hätte der kleinste Frosch der Anden, der zugleich zu den kleinsten Amphibien der Welt zählt, nicht so laut gequakt, hätten die Wissenschaftler ihn wohl übersehen. 

 

Warum "Noblella pygmaea" so klein ist, können die Senckenberg-Forscher noch nicht sagen. Vermutlich ist der Frosch aber mit seiner Größe an seine spezielle Nische in diesem Lebensraum perfekt angepasst. Ungewöhnlich bei diesem Winzling ist, dass die Embryonen das Kaulquappenstadium überspringen und unmittelbar nach dem Schlüpfen ausschließlich ein Leben an Land führen.

Quelle: www.stern.de


06.04.2009

Gefunden im Internet: Gemorphte Wesen

Ein Schwein gekreuzt mit einem Frosch? Ja, das gibt es! Leider aber nur im Rechner.

 

Welcher Name passt am besten zu einem Mischwesen aus Schwein und Frosch: Schwosch - oder doch lieber Frein?

 

Sehen Sie hier die verrücktesten Tierkreationen:

www.stern.de

o4.o4.2009

Artenfund in Papua-Neuguinea

Bei einer Expedition in eine abgelegene Bergregion dokumentierten Wissenschaftler über 600 Tiergattungen, viele davon waren bisher völlig unbekannt. 

 

Ein kleiner brauner Frosch, der einen scharfen Klingellaut von sich gibt, ein giftgrüner Laubfrosch mit großen schwarzen Knopfaugen und ein gestreifter Gecko – nur drei von bis zu 50 neuen Tierarten, die Wissenschaftler auf Papua-Neuguinea entdeckten. Die Entdeckungen wurden am Mittwoch von der Umweltorganisation Conservation International (CI) in Washington bekannt gegeben.


Lesen Sie mehr unter:


www.focus.de

25.03.09

Quelle: www.focus.de

Bizarre Amphibien im Regenwald entdeckt

Im Grenzgebiet zwischen Kolumbien und Panama haben Wissenschaftler zehn neue Amphibien-Arten und dutzende weitere seltene Tiere entdeckt. Die Region sei ohne Zweifel eine "wahre Arche Noah", sagte José Vicente Rodriguez-Mahecha, Kolumbien-Direktor der Umweltorganisation "Conservation International". Insgesamt 60 Amphibien-Arten katalogisierten die Forscher während ihrer dreiwöchigen Expedition im Nordwesten Kolumbiens, zudem fanden sie 20 Reptilien- und 120 Vogelarten - manche davon kommen offenbar nur noch in der Regenwald-Region vor. Die hohe Zahl von neu entdeckten Amphibien-Arten ist nach Ansicht der Umweltorganisation "Conservation International" ein Hinweis auf die intakte Natur in der schwer zugänglichen "Tapón de Darién". Kolumbien gehört mit 754 bekannten Arten zu den Amphibien-reichsten Regionen der Welt. 

 

Glasfrosch, der Gattung Nymphargus gehört.
Regenfrosch (Pristimantis)
Salamander (Bolitoglossa taylori)

02.02.2009

Quelle: www.stern.de

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